Mittwoch, 9. August 2017

[Rezension] Fünf Reiche - Die Schlacht um Hegrem von Ralph Gawlick

Die mittelalterliche Fantasywelt von Cel besteht aus den fünf Reichen Agurkai, Cuzamen, Werstak, Krut und Verkcajk. Jedes dieser Reiche hat die Kontrolle über eines der fünf Elemente Feuer, Wasser, Erde, Luft und Zeit. Vier dieser Reiche leben in ständigem Krieg und Konflikten. Lediglich das Reich Verkcajk, welches das Element der Zeit beherrscht, ist an den Konflikten in der Welt von Cel (noch) nicht beteiligt.
Im ersten Teil "Die Schlacht um Hegrem" steht der junge Rengate Syn aus dem Reich Krut, in welchem verschiedene Menschenrassen und Zwerge in ständigen Konflikten leben, im Mittelpunkt des Geschehens. Er kehrt von seiner Kriegerprüfung, die er in den Zwergenstollen zu bestehen hatte, in sein Dorf Grom zurück. Doch dieses wurde von den verfeindeten Mongiden komplett niedergebrannt. Er macht sich auf den Weg, die anderen Dörfer seines Volkes vor dem Feldzug der Feinde zu warnen. Er und sein väterlicher Freund Karthus aus dem Dorf Herm brechen zusammen mit dem Zauberer Mergok, der die Kräfte der Erde beherrscht, auf, um den Untergang ihrer Hauptstadt Hegrem zu verhindern ...
"Fünf-Reiche - Die Schlacht um Hegrem" ist der erste Teil einer mehrteiligen Fantasyreihe aus der Hand des Erfolgsautors Ralph Gawlick. Nach seinem urbanen Fantasyroman "Der Menschenspringer", welcher es in die Amazon-Bestsellercharts schaffte, kehrt er mit diesem Buch in das Genre der mittelalterlichen Fantasy, wie schon bei "Die Krieger des Seins - Fayndra und Morlas - Wenn Feuer und Wasser sich vereinen ..." zurück. Quelle


Die Welt von Cel war geteilt in fünf Reiche, Agurkai, Cuzamen, Werstak, Krut und Verkcajk. Jedes dieser Reiche hatte seine eigene Zivilisation und wurde von einem der fünf Elemente, die für den Ursprung allen Lebens die Verantwortung trugen, beeinflusst.



Als ich das Buch auf Lovelybooks gesehen hatte, hat es mich sofort angesprochen. Sowohl das Cover als auch der Klappentext. Der Schreibstil des Autors ist gewöhnungsbedürftig. Ich hatte mich erst einmal informiert, ob es dein Debütwerk ist, denn aufgrund des Schreibstils hatte ich das vermutet. Nun ist es das nicht. Die Geschichte ist sehr einfach gehalten und an manchen Stellen war es etwas holprig. 

Der Einstieg hat mir ziemlich gut gefallen. Der Autor stellt erst alle Elemente vor und berichtet, was es mit diesen auf sich hat. Die Namen sind ein wenig schwer, wie ihr bereits im Klappentext lesen könnt. Trotzdem passen diese zum Fantasygenre. Es gab relativ viele Charaktere, da es einige Handlungsstränge gab. Dadurch blieb für mich ein wenig die Tiefe der Charaktere auf der Strecke. Bei dem ein oder anderen hätte ich mir mehr Informationen gewünscht. 

Die Geschichte an sich hat mir gut gefallen, aber der rote Faden hat mir teilweise gefehlt. Ich denke, dass das sicherlich auch mit den vielen Handlungssträngen zu tun hat. Spannungsmäßig lag es im mittleren Bereich. Es war mal spannend, dann mal wieder nicht. 

Da das Buch Schlacht um Hegrem heißt, bin ich davon ausgegangen, dass es auch darum geht. Leider kam diese nur kurz am Ende vor und nahm weniger Raum ein als erwartet. Das war leider ziemlich enttäuschend. 

Ich habe lange mit meiner Bewertung gehadert und habe zwischen 2 und 3 Sternen geschwankt. Da die Geschichte aber Potential hat, vergebe ich ganz knappe 3 Sterne und hoffe, dass der nächste Teil besser wird.


Meine Bewertung


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